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Das gemeinsame Leben im Seminar

Das gemeinsame Leben im Seminar als "Schule des menschseins und des Glaubens" (RFIS 2016, 99) und als "Schule der Toleranz" (Papst Benedikt XVI.) soll den Priesteramtskandidaten helfen, zu reifen und zu eigenständigen Persönlichkeiten heranzuwachsen, die in der Lage und bereit sind, sich verantwortungsvoll in die Gemeinschaft der Kirche einzubringen.

Das Leben im Seminar unterstützt auch ein Hineinwachsen in ein geistliches Leben. Deshalb gehören gemeinsame Gebetszeiten (u.a. Stundengebet, eucharistische Anbetung) und die tägliche Feier der heiligen Messe zum Tagesablauf dazu. Bei der persönlichen Reifung hilft besonders der Spiritual bzw. ein anderer geistlicher Begleiter. Ausführlichere Informationen finden sich in der Ratio Localis.

Wichtige Schritte auf dem Weg zum Priestertum sind die Beauftragungen zum Lektorat und Akolythat.